„Jedes Kind bringt ganz eigene Voraussetzungen mit. Es zeigt sich in seiner aktuellen Befindlichkeit und wird angenommen. Den Körper mit seinen Bewegungen als wertvolles Gut zu erleben, ist ein wichtiges Ziel meiner Arbeit.”

Babette Bornemann

Zeit für TANZ

art IN action goes hybrid

art IN action goes hybrid ist eine Reaktion auf die pandemischen Bedingungen. Die digitale Entwicklung und die aktuelle Pandemie bringen uns dazu, sowohl unsere Möglichkeiten der Kunstvermittlung als auch unsere Kommunikationsgewohnheiten auf die digitale Ebene auszuweiten.

Derzeit verbringen wir etwa sieben Stunden täglich vor medialen Endgeräten wie TV, Smartphone und PC. Junge Menschen nutzen ihr Smartphone täglich fast sechs Stunden, Begegnungen über Facetime ziehen sie den physischen Treffen vor – ein Zustand, der unter den aktuellen Bestimmungen erwünscht ist.

Diese Entwicklung wird weiterhin von großer Bedeutung sein, auch für Kunst- und Kulturschaffende. Sie stellt uns vor viele Herausforderungen: Wie können wir digital mit einem Publikum interagieren? Auf welche Weise lassen sich Live-Musik, -Tanz und -Performance über elektronische Medien mit einer eigenständigen Kraft kommunizieren? Und wie können wir das digital zugeschaltete Publikum in das künstlerische Geschehen einbeziehen, um diese Distanz als einen Zugewinn erleben zu lassen?

Wir wollen Nähe schaffen, Nähe in und mit Distanz!

„Zeig mir, was in dir steckt!“

Diesen Fragen widmen wir uns in „Zeig mir, was in dir steckt!“, der Projektreihe art IN action #1- goes hybrid, die von Februar bis April 2021 in die Pilotphase ging. Das Thema des Projektes ist der Umgang mit Nähe und Distanz, dem wir uns durch eine hybride (analoge / digitale) Methodik künstlerisch annähern und die wir in einer hybriden Performance anwenden. Ziel ist es, die digitalen Möglichkeiten künstlerisch so zu erforschen, dass wir Kommunikation mit einem Publikum neu denken und praktizieren können. Dieses Kunsterleben soll gleichberechtigt zum analogen Besuch der Kulturveranstaltungen und deren Aufzeichnungen entwickelt werden.

In „Zeig mir, was in dir steckt!“ bieten wir 8 Künstler_innen die Möglichkeit, genau diese Themen zu erforschen und eine Woche lang anzuwenden – gemeinsam mit Schüler_innen der Hamburger HWS Grundschule St. Georg. Kinder stellen ein besonders anspruchsvolles Publikum dar, das sich neugierig mit verschiedenen Medien auseinandersetzt. Die Künstler_innen aus den Bereichen Tanz, Musik, Performance und Bildende Kunst bereiten sich in sechs Tagen auf diesen Austausch vor und üben sich in Tandems in medientechnischen Umsetzungen. Zwei Medientechniker*innen stehen ihnen begleitend zur Seite.

„Stadtgeflüster“

„Stadtgeflüster“ ist die Weiterentwicklung von „Zeig mir, was in dir steckt!“ und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihr Computerspiel zu kreieren, welches analog und digital zu spielen ist. Das künstlerisch aufgearbeitete Material aus der unmittelbaren Umgebung der Teilnehmenden findet sich als Aufgaben in diesem Computerspiel wieder. Drei Kultureinrichtungen bilden hierbei ein Bündnis: Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen aus Hamburg und Kampnagel. Insgesamt 16 KünstlerInnen aus Tanz, Performance, Musik und Soundkunst und zwei Gamer begleiten die Kinder und Jugendlichen in einem Zeitraum von zwei Wochen.

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